In den USA ist nicht nur die Auszählung der Wahl am Laufen, es wird dort heute auch der Tag des Donuts gefeiert. Wir nutzen die Gelegenheit, den Donut aus mathematischer Sicht kennenzulernen.

Im Unterschied zum Essen ist das mathematisch spannende am Donut dessen Loch! Behandelt wird das im großen mathematischen Spezialgebiet der Topologie, das sich mit den Lagebeziehungen geometrischer Objekte befasst. Kurz gesagt geht es in der Topologie vor allem darum, sich geometrische Formen wie aus Plastilin gebaut vorzustellen und zu überlegen, welche andere Formen aus einer gegebenen Form entstehen können, wenn Kleben und Schneiden nicht erlaubt sind, jegliches Dehnen und Stauchen aber sehr wohl.

Spielen wir dieses Spiel spielen nun mit dem Donut. Wenn zum Donut etwa eine Tasse Kaffee getrunken wird, dann sieht das mathematische Auge (solange wir den Donut nicht aufgegessen haben) aus topologischer Sicht zwei gleich Sachen. Der Donut kann nämlich in die Tasse verformt werden (ohne schneiden und ohne kleben) und umgekehrt geht es auch. Aus topologischer Sicht geht dies deshalb, weil beide Formen nur ein Loch haben!

Damit ist ein Donut aus mathematischer Sicht nicht dasselbe wie ein Krapfen. Das allerdings war auch ohne Mathematik schon klar, oder. Viel Spaß beim Donut Essen!

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